Urlaub an den Drehorten von Star-Wars auf Tunesien

Das nordafrikanische Tunesien, welches im Norden und Osten an das Mittelmeer grenzt ist immer eine Wüsten-Reise wert. Aber nicht nur die endlosen weiten der Wüste und die wunderschönen Palmenoasen laden zum erholen und entspannen ein. In manchen Landesteilen gibt es etwas ganz besonderes zu entdecken. Hier befinden sich tatsächlich die Kulissen und Drehorte der berühmten und sagenumwobenen Star Wars – Krieg der Sterne Filme. Versetzen Sie sich in die Rolle eines Luke Skywalkers und schreiten sie durch die Landschaft oder betrachten die Höhlenwohnungen in denen die fantastischen Figuren der Saga hausten. Die immer noch futuristisch aussehenden Wände und Türbögen sind teilweise immer noch vollständig vorhanden.

Die extreme Landschaft mit ihren skurrilen Bewohnern ist einfach toll anzusehen und man kann sich richtig vorstellen, wie der Angriff der Tusken Räuber oder die Begegnung unseres Weltraumhelden Luke mit Obi-Wan Kenobi hier gedreht wurden. Entdecken sie berühmte Orte wie „Lars-Farm“, den Wohnort von Skywalkers Onkel und Tante.

Tunesien-Karte

Aber nicht nur für Science Fiction Fans bietet der Wüstenstaat erstaunliche Sehenswürdigkeiten. Erleben Sie faszinierende Momente, wenn Sie auf einer Wüstentour mit einem Jeep und professionellen Führer, freilebende Kamele beim herumtollen betrachten können. Als seien es Hasen in einem Wald bei Ihnen zu Hause. Die einheimischen Beduinen sind stets freundlich und bemüht Ihnen ihren Urlaub so angenehm wie möglich zu gestalten. Ein bisschen Englisch- , Französisch- oder eben Arabisch-Kenntnisse sollte man allerdings schon mitbringen, um jegliche Information eines Wüstenführers auch verwerten zu können. Traumhafte Sonnenuntergänge oder Palmenoasen mitten in tot geglaubten Landschaften beeindrucken sogar die Eingefleischtesten unter den Reisenden.

Tunesien hat seit diesem Jahr ein bisschen mit einem schlechten Ruf zu kämpfen und musste im Tourismussektor, gerade während der politischen Aufstände, mit Einbrüchen von bis zu 60% umgehen. Wenn man den Mut fasst und sich auf eine Reise in den Wüstenstaat begibt um Naturschauspiele in der allseits bekannten Wüste Sahara zu bewundern und George Lukas alte Wirkungsstätte zu besichtigen, wird es sich auf jeden Fall lohnen. Also Erholungsbedürftige und Star Wars Fans, macht euch auf den Weg.

Urlaub auf den Spuren von „Star Wars“

Nachdem die bekannte und beliebte Kinoreihe „Star Wars“ durch die neuen drei Teile aus der Feder von George Lucas erneut an Popularität gewonnen hat, fragen sich immer mehr Fans, wo denn überall auf der Erde gedreht wurde. Die teils spektakulären Kulissen sind oft nicht minder interessant, wie die beliebten Szenen aus Herr der Ringe.

Viele Fans von Star Wars haben sich in den letzten Jahren gefragt, wo denn überall gedreht wurde.

Wer als Star Wars-Liebhaber nun mehr will, als stetig aufgewärmte Konserven zu vernaschen –zum Beispiel da er sämtliche Dialoge der Episoden mit Han Solo und Luke Skywalker bereits in und auswendig kennt, sollte seinen nächsten Urlaub vielleicht einfach nach Tunesien verlegen: Hier drehte Regisseur George Lucas bekanntermaßen zahlreiche Episoden der Reihe und hat mit seinem Team bis heute Spuren hinterlassen. Ursprünglich wurde von George Lucas auch in Betracht gezogen einen Teil der Szenen auf Mallorca (wer plant die potentiellen Drehorte zu besuchen sei an dieser Stelle auf www.finca-privat.de verwiesen) zu drehen.

Tozeur als Ausgangspunkt

Kaum zu glauben, aber den Heimatplaneten „Tataooine“ gibt es tatsächlich! Dieser liegt zwar nicht in einer anderen Galaxie, dafür aber in dem Urlaubsparadies Südtunesien. Der Name des Sandplaneten stammt dabei von der Berberstadt Tataouine ab. Der beste Ausgangspunkt für zahlreiche Ausflüge zu den bekanntesten Star Wars-Drehorten ist die Oasenstadt Tozeur. Hier werden auch organisierte Touren angeboten. So liegt beispielsweise 45 Kilometer von Tezour die Kulisse des berühmten “Mos Eisley” Raumhafens. In der örtlichen Bar, “Chalmuns Cantina”, wo sich alle möglichen Spezies, wie zum Beispiel Ithorianer, Duros oder Aqualish rumtrieben, trafen Luke, die beiden Droiden und Obi-Wan Kenobi erstmals auf Chewbacca und Han Solo.

Ferner lohnt sich ein Ausflug zu den südlicheren Gefilden. Ganz in der Nähe von Matma und Tataouine findet man die troglodytischen Höhlenwohnungen und die Ksars (Speicherwohnungen), welche unter anderem dem jungen Luke als Zuhause gedient haben.

Entstehung von Star Wars

Star Wars begann zunächst mit einer 14-seitigen Kurzgeschichte eines Weltraum-Abenteuer-Films, welchen George Lucas im Sommer 1973 entwarf und welche von zahlreichen Mythen und althergebrachten Geschichten inspiriert war. Den fertigen Entwurf des Weltraumabenteuers versendete George Lucas daraufhin an zahlreiche namhafte Filmstudios.

George Lucas brachte Star Wars zu Universal und United Artists. Der Entwurf war sehr vage, ungenau und schwer zu verstehen. Beide Studios zeigten sich an dem Projekt nicht interessiert. Schließlich präsentierte Lucas Star Wars Alan Ladd junior, dem neuen Creative Director von 20th Century Fox. In Bezug auf Lucas’ bisherige Leistungen mit American Graffiti und THX 1138 erkannte Ladd das Potenzial des Filmemachers, wenn auch nicht unbedingt in dem Projekt. So bekam Lucas einen vorläufigen Vertrag und begann im Mai 1974 seinen Entwurf auszuarbeiten und ein erstes Drehbuch zu schreiben.

George Lucas schrieb anfangs fünfzehn Zusammenfassungen, die die gesamte Star-Wars-Saga bilden sollten. Von diesen fünfzehn Geschichten wollte Lucas ursprünglich jedoch nur eine einzige als Spielfilm umsetzen. Nach dem überraschenden Erfolg des ersten Star-Wars-Films verkündete er der Öffentlichkeit, dass nun insgesamt zwölf Filme für die Abenteuer des Luke Skywalkers (in den Urschriften noch Luke Starkiller benannt) vorgesehen seien. Im Jahr 1979 korrigierte Lucas seine erklärte Filmplanung dann nach unten und wollte stattdessen nur noch neun Filme drehen [6]. Vier Jahre später, nachdem die erste Trilogie mit Eine neue Hoffnung, Das Imperium schlägt zurück und Die Rückkehr der Jedi-Ritter abgeschlossen war, gab Lucas wiederum bekannt, dass es nun keine weiteren Filme mehr geben werde. Schließlich meldete Lucas 1995 plötzlich an, dass er eine Vorgeschichte (Prequel) zu der bereits vorhandenen Trilogie produzieren und sich die Saga somit über sechs Filme erstrecken werde. Zusätzlich behauptete er zu dieser Zeit, dass er schon immer in seiner Vorstellung „die ganze Sache als Serie von sechs Filmen“ gesehen habe.

Öffentlich zugängliche Drehbuchentwürfe von Star Wars zeigen, dass Lucas ein unvollständiges und wandlungsfähiges Konzept entworfen hatte. Erzählstücke und komplizierte Handlungen von früheren Entwürfen kamen nicht in die endgültige Drehbuchversion. Namen von Planeten und Charakteren wurden hin- und hergetauscht. Sogar bei den späteren Produktionen Das Imperium schlägt zurück und Die Rückkehr der Jedi-Ritter wurden ganze Passagen abgeändert und neu geschrieben. Eine andere Version von Die Rückkehr der Jedi-Ritter handelte von Luke Skywalkers Übertreten zur dunklen Seite, nachdem sein Vater Darth Vader gestorben ist. Prinzessin Leia Organa würde darin der nächste Jedi werden, um die dunkle Seite zu besiegen [7]. Seine Erklärungen bezüglich seiner zukünftigen und vergangenen Pläne zur Star-Wars-Saga waren zum Teil sehr widersprüchlich.

Lucas erklärte, dass die originale Star-Wars-Handlung ursprünglich in einem einzigen Film abgehandelt werden sollte, aber später in drei Abschnitte eingeteilt wurde. Die Geschichte sei zu umfangreich gewesen. Berichten zufolge umfasste das erste Drehbuch von George Lucas über 200 Seiten. Sein Titel, der anfänglich The Story of Mace Windu lautete, wurde erst in Adventures of the Starkiller, Episode One of the Star Wars und dann The Star Wars geändert, bevor er schlicht zu Star Wars umbenannt wurde. Lucas gab auch an, dass die Vorgeschichte nur auf „Notizen“ festgelegt war, die das Hintergrundwissen von Charakteren festhielten.

Die gesamte Handlung der Serie sollte einfach und verständlich sein und sehr auf die Charaktere bezogen wirken. Das religiös-spirituelle Konzept der mystischen Macht sollte auf einfache Weise und ohne viel Erläuterung funktionieren, so dass die eigentliche Geschichte nicht besonders belastet werden würde. Lucas konzipierte den Ausgang der Geschichten besonders wegen der jüngeren Zuschauer immer (bis auf Episode III und V) mit einem Sieg der Guten, da sie den größten Teil des Publikums ausmachten.